Fr 10.10.2025 – So 01.02.2026
Freunde, Helfer, Straßenkämpfer
Die Polizei in der Weimarer Republik
Freunde und Helfer einerseits, Straßenkämpfer andererseits – das ist der wesentliche Gegensatz, der die Polizei der Weimarer Republik (1918–1933) prägte. In der ersten deutschen Demokratie entstand die Idee einer hilfsbereiten, bürgernahen Polizei – eine Vorstellung, die auch heute aktuell ist.
Lernen Sie die widersprüchliche Geschichte der Polizei in der Weimarer Republik kennen. Auf der Galerie finden Sie die Fortsetzung zur lokalgeschichtlichen Situation in Bremerhaven sowie einen Ausblick auf die lokale Polizeigeschichte bis 1945.
Sa 06.12.2025 – So 15.02.2026
Bremerhavens „Schwärzester Tag“
Die „Thomas-Katastrophe“ vor 150 Jahren
Am 11. Dezember 1875 ereignete sich in Bremerhaven ein schreckliches Unglück. Beim Beladen des Auswanderschiffes MOSEL fiel am Vorhafen zum Neuen Hafen um 11.20 Uhr ein Fass vom Kranhaken. Es kam zu einer gewaltigen Detonation. Rund 170 Menschen wurden verletzt oder starben. Schäden entstanden bis weit ins Stadtgebiet hinein.
Do 29.01.2026 18:00 Uhr
Polizei und Shoa
Mit einem Schlaglicht auf die juristische Aufarbeitung nach 1945
Vortrag von Dr. Dirk Götting
Eine Folge der Zerstörung der ersten deutschen Republik durch die Nationalsozialisten war die Umformung der Polizei zu einem Unterdrückungs- und Terrorinstrument. Darüber hinaus spielten Polizeiangehörige – vor allem mit Beginn des Zweiten Weltkrieges – eine zentrale Rolle bei der Ermordung der jüdischen Menschen aus ganz Europa. Der Polizeihistoriker Dr. Dirk Götting von der Polizeiakademie Niedersachsen zeichnet diese öffentlich wenig bekannte Beteiligung der Polizei am Holocaust nach und wirft einen Blick auf den juristischen Umgang mit diesen Verbrechen bis in die unmittelbare Gegenwart.
Kosten: Keine
Auf Grund der begrenzten Platzverhältnisse ist eine Anmeldung erforderlich
Do 05.02.2026 15:00 Uhr
Bremerhavens „Schwärzester Tag“
Extratour zur „Thomas-Katastrophe“
In seiner Führung erläutert Marco Butzkus die Hintergründe, Recherchen und die zeitgenössische Polizeiarbeit dieses tragischen Ereignisses aus dem Jahr 1875.
Kosten: 3 € pro Person
Aufgrund der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung erforderlich.
Do 12.02.2026 19:00 Uhr
Eröffnung: Vom Klang einer Stadt
Auf dem Weg zum Bremerhavener Stadtjubiläum
Die Ausstellung „Ausatmen in Bremerhaven“ vereint künstlerische Konzepte der Gruppe un.erhört aus den letzten 25 Jahren. Alle Werke nähern sich auf einzigartige Weise dem Klangraum Bremerhaven.
Zur Eröffnung liest des Leipziger Schriftsteller Radio Monk aus dem Manuskript von „Lass gegen Windmühlen reiten“, das anlässlich der „Sail City Winds“ über die beschwerliche Reise des Don Q. nach Bremerhaven berichtet.
Fr 13.02.2026 – So 15.02.2026
Vom Klang einer Stadt
Auf dem Weg zum Bremerhavener Stadtjubiläum
Die Ausstellung „Ausatmen in Bremerhaven“ vereint künstlerische Konzepte der Gruppe un.erhört aus den letzten 25 Jahren. Alle Werke nähern sich auf einzigartige Weise dem Klangraum Bremerhaven.
Im Historischen Museum können Sie herausfinden, welche Bedeutung das ewige Eis der Antarktis, bemalte Glasdias und das Sail City als große Windharfe für diese Klangwelt haben.
So 15.02.2026 11:00 Uhr
Bremerhavens „Schwärzester Tag“
Extratour zur „Thomas-Katastrophe“
In seiner Führung erläutert Marco Butzkus die Hintergründe, Recherchen und die zeitgenössische Polizeiarbeit dieses tragischen Ereignisses aus dem Jahr 1875.
Kosten: 3 € pro Person
Aufgrund der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung erforderlich.
Do 19.02.2026 18:00 Uhr (Saal HMB)
Preisträgerkonzert "Jugend musiziert"
Konzert mit jugendlichen Talenten
An diesem Konzertabend präsentieren Teilnehmende aus Bremerhaven ihr vorbereitetes Wettbewerbsprogramm.
Der Eintritt ist frei.
Sa 07.03.2026 – So 09.08.2026
SCHIFFE – HÄFEN – SCHLEUSEN
Fotografien aus den Jahren 1975 bis 2025 von Klaus-Peter Kiedel
Bremerhaven ist eine Hafenstadt. Seit bald 200 Jahren prägt die Verbindung zur See, prägen Schifffahrt, Schiffbau und Hafenumschlag das Bild der Stadt. Im Bewusstsein der Menschen hat der Hafen, haben Schiffbau und Schifffahrt jedoch an Präsenz verloren. Und zwar in dem Maße, in dem die Schiffe größenbedingt aus dem Stadtbild verschwunden sind und immer weniger Menschen im Hafen, auf den Werften oder auf den Schiffen arbeiten.
Di 10.03.2026 15:00 Uhr
Starke Frauen aus Bremerhaven
Ein besonderer Rundgang durch die Stadtgeschichte
Nicht nur heute setzen sich Frauen für ihre Rechte ein. Der Blick zurück in die Geschichte Bremerhavens zeigt, dass hier eine Reihe von starken Frauen lebte, die heute kaum noch im Bewusstsein sind. Bei einem Rundgang durch die Dauerausstellung erfahren die Teilnehmenden mehr über das Leben, den Mut und die Ideen von Gesine und Sophie Wencke, Minna Rattay, Lale Andersen, Grete Thiele und Wilma Dierks, eingebettet in die Geschichte der Frauenbewegung.
Führung durch die Dauerausstellung mit Dr. Kerstin Ras-Dürschner im Rahmen der Bremerhavener Frauenwoche
Kosten: Museumseintritt. Die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten
Aufgrund der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung erforderlich.