Bestimmt mit, was bleibt!
Die Objekte
Rickmers von oben
Rote Karte von der Ecke
…und heute gibt es Fisch!
Ein Stück Theatergeschichte
Numisnautik aus der Seestadt
Einfach nur Gläser?
Zum Klönschnack bei Lebensmittel Kröncke
Bremerhaven - Meine einzige Liebe
„Das war ja unser Schiff, das haben wir bis zum bitteren Ende betreut“
Die besten Pommes der Stadt!
Mit Herzblut für die VGB
„Ein Teddybär wär´ mir lieber gewesen“
Eine besondere Auftragsarbeit
Abenteuerspielplatz Schuhmacherwerkstatt
Mehr als nur ein Stein
Tanz mit!
Unscheinbar und voller Erinnerungen
Die Bombe im Schlick
Steinbock und Löwe
Erinnerung an ein neues Leben
Aus dem Stadtbild verschwunden
Royaler Besuch
Erinnerungen aus der Kriegsgefangenschaft
Als die Hafenstr. 42 noch keine Ruine war
Im Dienst der Gesundheit
„Für gute Leistungen“
Hallenbad Süd
Ein letztes Mal nach Mittelerde
Alle Mann an Bord?
Von menschenwürdigem Verhalten in Zeiten der Gewalt
Vom Römischen Reich zur Museumsgründung
Nur eine Jacke?
Teil einer Superlative
Gescheiterte Idole
Odyssee eines Bierkrugs
Kollegen von R2-D2?
Steinbock und Löwe
Diese Sternzeichenfiguren sind Petra Kollakowskys Beitrag für das Projekt. Die insgesamt 12 Figuren wurden aus Resten des Bauzaunes gefertigt, der 1952 den Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Sparkasse in Bremerhaven-Mitte sicherte. Auf der Rückseite der Figuren des Steinbocks und des Löwens lassen sich noch die Spuren der ursprünglichen Beschriftung erkennen. Neben dieser für die Entwicklung des Nachkriegs-Stadtbildes relevanten Geschichte sind die Figuren für Petra Kollakowky auch eine Erinnerung an ihren Vater Helmut. Als Grafiker und Inhaber des Kolla Reklame Ateliers trug dieser seit den späten 1940ern bis in die 1980er Jahre hinein mit der Gestaltung zahlreicher Werbeplakate, Schaufenster und Unternehmenspräsentationen maßgeblich zum Stadtbild Bremerhavens bei. Zu seinen langjährigen und größten Auftraggebern gehörten dabei neben der städtischen Sparkasse auch die Hapag-Lloyd Reisebüros und zahlreiche Kinos.
Während Helmut Kollakowskys Hauptarbeit so in der ganzen Stadt zu sehen war, war der Sternzeichenzyklus zunächst nur den Gästen seiner seit 1950 unter dem Atelier in der Auestraße nebenberuflich betriebenen Bar zugänglich. Die dort an weinroter Wand aufgehängten Figuren verschwanden nach dem Umzug der Familie in die Lohmüller-Siedlung im neuen Kelleratelier des Vaters. Später als Erwachsene übernahm Petar Kollakowsky die Figuren als Erinnerungen an diese Zeit und Ihren Vater.
Heute verbinden die Sternzeichen die persönlichen Erinnerungen an ihren Vater mit der Geschichte des Wiederaufbaus Bremerhaven, die in der Stadt lange prägende Kneipenkultur und die über die Jahrzehnte zunehmenden Verbreitung von Werbung und ihrer Gestaltung im Stadtbild. Durch Petra Kollakowskys Beitrag bleiben diese Erinnerungen erhalten.