Sa 07.03.2026 – So 09.08.2026
SCHIFFE – HÄFEN – SCHLEUSEN
Fotografien aus den Jahren 1975 bis 2025 von Klaus-Peter Kiedel
Bremerhaven ist eine Hafenstadt. Seit bald 200 Jahren prägt die Verbindung zur See, prägen Schifffahrt, Schiffbau und Hafenumschlag das Bild der Stadt. Im Bewusstsein der Menschen hat der Hafen, haben Schiffbau und Schifffahrt jedoch an Präsenz verloren. Und zwar in dem Maße, in dem die Schiffe größenbedingt aus dem Stadtbild verschwunden sind und immer weniger Menschen im Hafen, auf den Werften oder auf den Schiffen arbeiten.
Do 02.07.2026 – So 02.08.2026
BREMER WOHNBAUPREIS 2025
Landespreis für vorbildlichen Wohnungsbau
Unter dem Motto: Qualität sichern, Vielfalt fördern, Gemeinschaft ermöglichen fand am 19. Februar 2026 im Bremer Rathaus die Preisverleihung statt.
Alle prämierten und eingereichten Arbeiten werden nun im Historischen Museum Bremerhaven gezeigt.
Do 23.07.2026 – Do 23.07.2026 18:00 Uhr
Von ausgezeichneten Quartieren und Weiterbauten
Vortrag im Rahmen der Ausstellung zum Bremer Wohnbaupreis 2025 im Historischen Museum Bremerhaven
Seit 2005 würdigt Bremen mit dem Bremer Wohnbaupreis herausragende Bauprojekte bremischer Bauherrinnen und Bauherrn. Unter den 84 eingereichten Projekten, die zurzeit im Historischen Museum Bremerhaven vorgestellt werden, wurden zehn Bauvorhaben ausgezeichnet. Darunter befanden sich aus Bremerhaven unter anderem die Sanierung des Grünzeithauses Goethestraße 32/34 und das bereits mehrfach ausgezeichnete Spiralhaus der Städtischen Wohnungsgesellschaft Bremerhaven mbH in Wulsdorf.
Am Donnerstag, dem 23. Juli 2026, stellen der Immobiliensanierer Rolf Thörner und der Architekt Hans-Joachim Ewert die beiden Bauvorhaben in zwei Kurzvorträgen in einer Gemeinschaftsveranstaltung mit der Architektenkammer Bremerhaven vor. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Bei der, mit einem Sonderpreis Quartier ausgezeichneten, Goethestraße 32/34 wurde ein 1890 erbautes Gründerzeithaus entkernt und denkmalgerecht wiederhergestellt, an die Fernwärme angeschlossen und barrierearm erschlossen. Historische Bausubstanz wie Türen, Stuckelemente und Holzböden wurde restauriert. Zusammen mit dem Einbau von Gäste-WCs und Balkonen und der gemeinschaftlichen Hofnutzung entstand ein mit Stadtumbaumitteln gefördertes Impulsprojekt für das Quartier.
Bei dem, mit einer Anerkennung ausgezeichneten, Spiralenhaus im Stadtteil Wulsdorf handelt es sich um ein Mietshaus des sozialen Wohnungsbaus der 1950er Nachkriegszeit. Statt eines Abrisses entschied sich die Bauherrin, das Wohnhaus durch den Anbau einer Rampenkonstruktion barrierefrei zu erschließen sowie neue Balkone zu integrieren. Dadurch konnten kostengünstig und wartungsarm das Objekt sozialverträglich aufgewertet und Begegnungsräume geschaffen werden, welche die Nachbarschaft stärken und deren Integration fördern.
Aufgrund der begrenzten Platzverhältnisse ist eine Anmeldung erforderlich.
Kosten: Eintritt frei