50 Jahre Beutelsbacher Konsens
Welche politische Bildung braucht die Demokratie?
„Nicht neutral – für Demokratie“ – unter diesem Motto läuft die Jubiläumskampagne zum Beutelsbacher Konsens der Landeszentralen und der Bundeszentrale für politische Bildung. Seit 50 Jahren ist der Beutelsbacher Konsens eine zentrale fachliche Orientierung der politischen Bildung. Seine Grundsätze stehen für eine politische Bildung, die Menschen nicht überwältigt, gesellschaftliche und politische Kontroversen sichtbar macht und sie dabei unterstützt, sich ein eigenes Urteil zu bilden.
Gleichzeitig stellen gesellschaftliche und politische Entwicklungen die Bildungs- und Vermittlungsarbeit immer wieder vor neue Fragen und Forderungen nach einer vermeintlichen Neutralität von Bildner:innen werden lauter: Was bedeutet politische Neutralität eigentlich? Wo liegen die Grenzen von Kontroversität? Und wie kann politische Bildung Orientierung geben, unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen und zugleich für demokratische Grundwerte einstehen?
Fachvortrag
„Kann Bildung neutral sein – und müssen Bildner:innen es sein?“
Dr. Hendrik Kasper Schröder
Universität Bremen, Politikwissenschaft und ihre Didaktik
Auf dem Podium kommen unterschiedliche Perspektiven aus politischer Jugend- und Erwachsenenbildung, Bibliotheksarbeit sowie Bildung und Gewerkschaft miteinander ins Gespräch:
- Jasmina Heritani, Leitung der VHS Bremerhaven
- Dr. Thomas Köcher, Leitung der Landeszentrale für politische Bildung Bremen
- Paula Sophie Prüßner, Leitung der Stadtbibliothek Bremerhaven
- Elke Suhr, Landesvorstandssprecherin der GEW Bremen
Moderation
Sarah Göhmann, Landeszentrale für politische Bildung Bremen
Anschließend öffnen wir die Diskussion für das Publikum und freuen uns auf Ihre Fragen, Erfahrungen und Perspektiven.
Eine Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Bremen in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Bremerhaven, der GEW, der VHS Bremerhaven, der Stadtbibliothek Bremerhaven, dem Stadtarchiv Bremerhaven und dem Historischen Museum Bremerhaven.
Kosten: Eintritt frei
Keine Anmeldung erforderlich. Die Plätze sind begrenzt – frühzeitiges Kommen wird empfohlen.