TanzSport!
Vom Tanzkurs zur Weltmeisterschaft

Bremerhaven bietet die besten Voraussetzungen, um das Thema Tanzsport in seiner historischen Entwicklung und ganzen Vielfalt in einem spannenden Überblick exemplarisch darzustellen. Von 1977 bis 2007 sammelten die Latein-A-Formationen der Tanzsportgemeinschaft Bremerhaven und bis 1992 das Einzeltanzpaar Horst und Andrea Beer zahlreiche Weltmeisterschaftstitel und machten Bremerhaven zu einem Zentrum des internationalen Tanzsports.

Bremerhaven & Geestemünde
Historische Ansichten zweier konkurrierender Hafenstädte

Bis ins 20. Jahrhundert gab es auf dem heutigen Stadtgebiet von Bremerhaven zwei Hafenstädte, die verschiedenen Ländern angehörten. In engster Nachbarschaft konkurrierten das bremische Bremerhaven und das preußische Geestemünde um Wettbewerbsvorteile in den maritimen Bereichen Schifffahrt, Schiffbau und Hochseefischerei. Während Bremerhaven den Status eines Universalhafens anstrebte, entwickelte sich Geestemünde zu einem Spezialhafen für Fischerei. Beide Hafenstädte unterschieden sich in ihrem städtischen Erscheinungsbild und ihrer kommunalen Identität deutlich voneinander.

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Die Landschaftsmalerin Sophie Wencke
Von der Bremerhavener Wencke-Werft nach Worpswede

Auf den ersten Blick mag es überraschen, wenn ein Buch das Leben und Werk einer Künstlerin mit der Geschichte einer Werft und Reederei verbindet. Bei der in Bremerhaven geborenen Landschaftsmalerin Sophie Wencke (1874-1963) ist dies nicht nur naheliegend, sondern zum Verständnis ihres Werdegangs unumgänglich.

Die Deutsche Auswanderer-Datenbank
Passagierlisten als Forschungsquelle

Die Deutsche Auswanderer-Datenbank am Historischen Museum Bremerhaven ist ein Forschungs­projekt über die europäische Auswanderung in die Vereinigten Staaten von Amerika im Zeitraum von 1820 bis 1939. Grundlage der Deutschen Auswanderer-Datenbank sind die Passagierlisten der Auswandererschiffe, die über vornehmlich deutsche Häfen Europa in Richtung USA verlassen haben.

Brücke nach Übersee
Auswanderung über Bremerhaven 1830-1974

Weit über 7 Millionen Auswanderer verließen zwischen 1830 und 1974 Europa über Bremerhaven in Richtung Übersee. Ende des 19. Jahrhunderts war Bremerhaven als „Brücke nach Übersee“ der größte europäische Auswandererhafen. Geprägt wurde die Entwicklung des Auswandererhafens durch die engen politischen und wirtschaftlichen Verpflechtungen mit der Hansestadt Bremen und der größten Bremer Auswandererreederei, dem Norddeutschen Lloyd.

Kurs Island
Mit Hochseefischern auf Fangreise

„Kurs Island“ hieß es in den 1950er und 1960er Jahren für die Schiffe in der deutschen Hochseefischerei. In einer Zeit tiefgreifender Umbrüche in der Schiffs- und Fangtechnik begleitete der Fotograf Gerhard Binanzer von Bremerhaven aus sowohl traditionelle Seitentrawler als auch moderne Hecktrawler auf ihren Fangreisen in den Nordatlantik. Dabei entstanden beeindruckende Aufnahmen einer harten Arbeitswelt auf See. Die in ihrer Brillanz und Schärfe herausragenden Fotos von Gerhard Binanzer dokumentieren ein spannendes Kapitel der deutschen Schifffahrtsgeschichte.

Die „UNITED STATES“ in Bremerhaven
Bilder einer Ära transatlantischer Passagierschifffahrt

Nach dem Zweiten Weltkrieg galt die „UNITED STATES“ als das schönste und schnellste Schiff der Welt. Mit seiner luxuriösen Ausstattung, den teilweise exklusiven Passagieren, mit Modenschauen und technischen Neuheiten symbolisierte der über 300 Meter lange amerikanische Ozeanriese für viele Menschen in Europa die neue Zeit des beginnenden „Wirtschaftswunders“.

Kunst an der Kante 2/000
Aufbruch – Abschied

„Kunst an der Kante 2/000: Aufbruch – Abschied“ ist der Titel eines Ausstellungsprojektes, das vom Historischen Museum Bremerhaven und der Hochschule für Künste Bremen im Jahr 2000 durchgeführt wurde.

Die Bildhauerklasse von Professor Bernd Altenstein thematisierte mit den Mitteln der Bildhauerei Emotionen wie Ängste, Verlorenheit und Fremdsein, die mit Aufbruch und Abschied einhergehen. Das Ausstellungsprojekt stand im Zusammenhang mit dem historischen Forschungsthema „Auswanderung über Bremerhaven“.

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Historisches Museum Bremerhaven/Morgenstern-Museum
Das etwas andere Museum

Der Bremerhavener Architekt Wolfgang Bendig entwarf für das Historische Museum Bremerhaven/Morgenstern-Museum ein langgestrecktes, lichtdurchflutetes Gebäude, dessen Architektur die ursprüngliche Bebauung am historischen Ufer der Geeste zitiert. Der Volkskundlerin und Museumsdidaktikerin Dr. Anja Benscheidt und dem Historiker und Museumsgestalter Dr. Alfred Kube gelang es, in dem Museumsneubau ein lebendiges Museumskonzept zu realisieren, das Gebäudearchitektur und Ausstellungsarchitektur in überzeugender Weise zu einem harmonischen Ganzen verbindet.

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Historisches Museum Bremerhaven/Morgenstern-Museum
The museum with a difference

The Bremerhaven architect Wolfgang Bendig designed an elongated building for the Historisches Museum Bremerhaven/Morgenstern-Museum that is flooded with light. Its design is reminiscent of the original buildings along the banks of the river Geeste. The cultural anthropologist and educational museum designer Dr. Anja Benscheidt, together with the historian and designer of the museum Dr. Alfred Kube have succeeded in developing a museum concept that comes to life and combines the architecture of the building with the architecture of the exhibition itself to form a self-contained entity.