Ende der Dockung in Sicht

Museumsschiff FMS „GERA“ wird auf die Verholung vorbereitet

Wochenend- und Nachtarbeit gehören nun zum Alltag: Auf dem Museumsschiff FMS „GERA“ laufen die letzten Arbeiten vor dem Ausdocken bei der Bremerhavener BREDO Dockgesellschaft auf Hochtouren. „Wir kommen früher aus dem Dock als erwartet“, freut sich Museumsdirektor Dr. Alfred Kube „Das spart Geld, und wir können zeitiger mit den restlichen Arbeiten am Liegeplatz beginnen“.

Einige Zentner Stahl sind auf dem alten Seitentrawler ausgewechselt worden. Mehrere Ballastwassertanks mussten konserviert und Dichtungen ausgewechselt werden. Der Rumpf hat neue Zinkanoden erhalten, Wasserpforten wurden wieder gangbar gemacht. „Neben dem originalen Erhaltungszustand hat in unserem Restaurierungskonzept die Langlebigkeit und Sicherheit hohe Priorität“, erläutert Kube die Arbeiten im Dock. Denn der 60 Jahre alte Seitentrawler soll möglichst lange der Nachwelt erhalten bleiben.

In den letzten Tagen vor der Ausdockung stehen insbesondere Malerarbeiten an. Das Unterwasserschiff wird mit konservierendem Intertuff beschichtet, der obere Teil, der Freibord, erhält einen neuen GERA-grünen Anstrich. Auf das Stahldeck und seine Aufbauten wird ein Korrosionsschutz in vier Schichten aufgetragen. Bis Donnerstag, den 8. November, sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein. Ab 10 Uhr beginnt dann das Ausdocken bei der BREDO, ab Mittag wird die „GERA“ an ihrem Liegeplatz im Schaufenster Fischereihafen zurückerwartet. Nach dem Einzelten beginnen anschließend die Arbeiten zur Rekonstruktion des Holzdecks.

Für die Medien:
Foto :
Die Strahl- und Schleifarbeiten im Dock sind beendet, nun folgt das Aufbringen des Korrosionsschutzes.
Foto: Historisches Museum Bremerhaven

Stand: 06.11.2018

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