Fotografien von Sepp Kipfstuhl und Fernando Valero-Delgado

Sonderausstellung vom 23.02. bis 31.03.2019

Wir kennen Eis als Wasser in gefrorenem Zustand, das sich im Allgemeinen bei Null Grad Celsius bildet. Eis tritt in der Natur in vielfältiger Form auf, von der Schneeflocke bis zum Gletschereis.

Als Material betrachtet, zählt Eis wegen seiner natürlichen kristallinen Struktur und seiner definierten chemischen Zusammensetzung zu den Mineralen.

Polares Eis enthält eingeschlossene Luftblasen und liefert damit als weltweit einziges Archiv von Atmosphärenluft Informationen über die Treibhausgaskonzentrationen vergangener Zeiten.

Seit rund 30 Jahren arbeiten der Wissenschaftler Dr. Sepp Kipfstuhl und der Techniker Fernando Valero Delgado in der Abteilung Glaziologie (Wissenschaft, die sich mit Schnee, Eis und insbesondere Gletschern befasst) des Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar und Meeresforschung (AWI) zusammen. Auf zahlreichen Expeditionen in der Arktis und Antarktis, aber auch bei der Dokumentation ihrer wissenschaftlichen Arbeiten in den Eislaboren in Bremerhaven haben sie Tausende Fotografien von Eis und Schnee gesammelt.

Die Fotografien der Ausstellung vermitteln dem Betrachter einen faszinierenden Eindruck von den unendlichen Facetten der Struktur des Eises und lassen ihn erahnen, wie viel Informationen man aus der Komplexität dieses Materials erhalten kann.

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