Erinnerungsstücke von Seereisen im Wandel der Zeit

Kabinett-Ausstellung bis 02.10.2011

Bremerhaven bildete seit dem frühen 19. Jahrhundert für viele See- und Kreuzfahrtreisen den Ausgangs- und Endpunkt. Besatzungsmitglieder, Seereisende und Touristen brachten von ihren Reisen Souvenirs als Erinnerungsstücke an die Reise und die fernen Länder mit nach Bremerhaven. Mit dem Aufkommen touristisch organisierter Seereisen seit Ende des 19. Jahrhunderts entstand eine verstärkte Nachfrage nach Souvenirs. Besonders beliebt waren Erinnerungsstücke, die Seefahrtsromantik vermitteln sowie Souvenirs, die als besonders authentisch oder typisch für das Herkunftsland gelten.

Die Kabinettausstellung zeigt Souvenirs aus unterschiedlichsten Herkunftsländern, die zeitlich von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1980er Jahre reichen. Dazu zählen beispielsweise der präparierte Panzer einer Meeresschildkröte und Tierpräparate eines Kaimans und eines Seehasens sowie Zähne und Wirbel von Haifischen, die von Seeleuten aus der Karibik, Südamerika und dem Nordatlantik mitgebracht wurden. Außerdem werden weitere Souvenirs wie Seemannsarbeiten, englische Kaminhunde, eine philippinische Pfeife und asiatische Hinterglasmalereien gezeigt.

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