Brücke nach Übersee
Auswanderung über Bremerhaven 1830-1974

Weit über 7 Millionen Auswanderer verließen zwischen 1830 und 1974 Europa über Bremerhaven in Richtung Übersee. Ende des 19. Jahrhunderts war Bremerhaven als „Brücke nach Übersee“ der größte europäische Auswandererhafen. Geprägt wurde die Entwicklung des Auswandererhafens durch die engen politischen und wirtschaftlichen Verpflechtungen mit der Hansestadt Bremen und der größten Bremer Auswandererreederei, dem Norddeutschen Lloyd.

Kurs Island
Mit Hochseefischern auf Fangreise

„Kurs Island“ hieß es in den 1950er und 1960er Jahren für die Schiffe in der deutschen Hochseefischerei. In einer Zeit tiefgreifender Umbrüche in der Schiffs- und Fangtechnik begleitete der Fotograf Gerhard Binanzer von Bremerhaven aus sowohl traditionelle Seitentrawler als auch moderne Hecktrawler auf ihren Fangreisen in den Nordatlantik. Dabei entstanden beeindruckende Aufnahmen einer harten Arbeitswelt auf See. Die in ihrer Brillanz und Schärfe herausragenden Fotos von Gerhard Binanzer dokumentieren ein spannendes Kapitel der deutschen Schifffahrtsgeschichte.

Die „UNITED STATES“ in Bremerhaven
Bilder einer Ära transatlantischer Passagierschifffahrt

Nach dem Zweiten Weltkrieg galt die „UNITED STATES“ als das schönste und schnellste Schiff der Welt. Mit seiner luxuriösen Ausstattung, den teilweise exklusiven Passagieren, mit Modenschauen und technischen Neuheiten symbolisierte der über 300 Meter lange amerikanische Ozeanriese für viele Menschen in Europa die neue Zeit des beginnenden „Wirtschaftswunders“.

Kunst an der Kante 2/000
Aufbruch – Abschied

„Kunst an der Kante 2/000: Aufbruch – Abschied“ ist der Titel eines Ausstellungsprojektes, das vom Historischen Museum Bremerhaven und der Hochschule für Künste Bremen im Jahr 2000 durchgeführt wurde.

Die Bildhauerklasse von Professor Bernd Altenstein thematisierte mit den Mitteln der Bildhauerei Emotionen wie Ängste, Verlorenheit und Fremdsein, die mit Aufbruch und Abschied einhergehen. Das Ausstellungsprojekt stand im Zusammenhang mit dem historischen Forschungsthema „Auswanderung über Bremerhaven“.

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Historisches Museum Bremerhaven/Morgenstern-Museum
Das etwas andere Museum

Der Bremerhavener Architekt Wolfgang Bendig entwarf für das Historische Museum Bremerhaven/Morgenstern-Museum ein langgestrecktes, lichtdurchflutetes Gebäude, dessen Architektur die ursprüngliche Bebauung am historischen Ufer der Geeste zitiert. Der Volkskundlerin und Museumsdidaktikerin Dr. Anja Benscheidt und dem Historiker und Museumsgestalter Dr. Alfred Kube gelang es, in dem Museumsneubau ein lebendiges Museumskonzept zu realisieren, das Gebäudearchitektur und Ausstellungsarchitektur in überzeugender Weise zu einem harmonischen Ganzen verbindet.

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Historisches Museum Bremerhaven/Morgenstern-Museum
The museum with a difference

The Bremerhaven architect Wolfgang Bendig designed an elongated building for the Historisches Museum Bremerhaven/Morgenstern-Museum that is flooded with light. Its design is reminiscent of the original buildings along the banks of the river Geeste. The cultural anthropologist and educational museum designer Dr. Anja Benscheidt, together with the historian and designer of the museum Dr. Alfred Kube have succeeded in developing a museum concept that comes to life and combines the architecture of the building with the architecture of the exhibition itself to form a self-contained entity.

Hochseefischerei
Bilder aus einer vergangenen Arbeitswelt

Erstmals wird mit diesem Buch anhand von historischen Fotografien umfassend die Arbeitswelt in der deutschen Hochseefischerei dokumentiert. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Zeit der Seitentrawler, die von 1885 bis 1980 eingesetzt wurden. Die Arbeit auf diesen Schiffen war hart, kräftezehrend und gefährlich. Tausende von Hochseefischern verloren dabei ihr Leben.

Der letzte deutsche Seitentrawler
Hochseefischereigeschichte auf dem Museumsschiff „GERA“

Dr. Alfred Kube rettete im Juni 1990 den letzten deutschen Seitentrawler „GERA“ vor der Verschrottung und überführte ihn nach Bremerhaven als Museumsschiff. Dr. Anja Benscheidt leitet den aus ehemaligen Hochseefischern und Schiffstechnikern bestehenden Freundeskreis „GERA“, des einzigen Museumsschiffs zur Geschichte der Hochseefischerei in Deutschland.

Bremerhaven – Ein verlorenes Stadtbild
Vergangene Impressionen aus Alt-Bremerhaven, Lehe und Geestemünde

Ein Stadtbild vergangener Tage aufzublättern, bringt einen Hauch Wehmut mit sich, aber auch Freude am Entdecken und Erinnern.

Anja Benscheidt und Alfred Kube vom Historischen Museum Bremerhaven berichten mit ihren beeindruckenden historischen Fotografien aus der Museumssammlung vom alltäglichen Leben der Bewohner im alten Bremerhaven.

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Bremerhaven und Umgebung 1827-1927

Die Veröffentlichung ist sowohl Geschichtsbuch als auch Ausstellungsführer. Anhand von Bildern und Exponaten aus der Abteilung “ Bremerhaven und Umgebung 1827-1927″ des Historischen Museums Bremerhaven führen die beiden Autoren sachkundig und unterhaltsam durch die ersten 100 Jahre der Geschichte von Bremerhaven.

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