Unterirdische Schätze – Archäologische Funde aus dem Elbe-Weser-Dreieck

ExtraTour am 7. Dezember 2017 im Historischen Museum Bremerhaven

Am Donnerstag, den 7. Dezember 2017 um 15.30 Uhr bietet das Historische Museum Bremerhaven eine ExtraTour mit archäologischem Schwerpunkt an. Historiker Matthias Loeber führt die Besucher/-innen durch die Abteilung „Schätze aus dem Elbe-Weser-Dreieck“ der Dauerausstellung und erläutert die Besiedlungsgeschichte der Region.

Schon rund 120.000 Jahre vor der Gründung Bremerhavens 1827 lebten Menschen im Elbe-Weser-Dreieck. Die Beschäftigung mit der materiellen Kultur vermittelt einen faszinierenden Eindruck der Lebenswelten vergangener Jahrtausende. Grobe Steinwerkzeuge aus der Altsteinzeit, bronzezeitliche Schwerter und Hausrat aus Ton sind Beispiele für archäologische Exponate, die Teil des Rundgangs sind. Einen Höhepunkt der ExtraTour stellen die Goldbrakteaten von Sievern dar. Die 1942 im Moor gefundenden, rätselhaften Goldamulette beschäftigen noch heute die Wissenschaft. Auch die mittelalterliche Geschichte der Unterweserstädte kommt zur Sprache. Der Wulsdorfer Kirchenschatz und Hausrat aus dem Flecken Lehe zeugen von reger Handels- und Handwerkstätigkeit vor rund 800 Jahren.

Bei der ExtraTour liegt ein besonderes Augenmerk auf der Vermittlung von Grabungstechniken und Erkenntnismethoden. So wird erklärt, wie eine Ausgrabung verläuft, warum historische Brunnen und Toiletten Glücksfälle für die Archäologie sind und was einem unbekannten Reiter 400 Jahre nach seinem Tod zu Berühmtheit verholfen hat.

Die Teilnahme an der ExtraTour kostet 5 Euro Eintritt (ermäßigt 3,80 Euro) zuzüglich 2 Euro Führungsentgelt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.

Für die Medien:
Das Foto zeigt ein Eimerfragment aus Messing, das bei Sievern gefunden wurde.
Foto: Historisches Museum Bremerhaven

Stand: 29.11.2017

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