Die Entwicklung Bremerhavens zum Auswandererhafen

ExtraTourSpezial am 11. Juni 2017 verbindet Museums- und Stadtrundgang

Am Sonntag, den 11. Juni 2017 um 15.00 Uhr bietet das Historische Museum Bremerhaven unter dem Motto „Aufbruch nach Amerika – Die Entwicklung Bremerhavens zum Auswandererhafen“ eine ExtraTourSpezial an. Der besondere Rundgang beginnt in der Dauerausstellung, führt dann am Ufer der Geeste entlang und endet mit einem Blick vom Radarturm auf die Stadt.

Joachim Kussin, pensionierter Geschichtslehrer und Archivpädagoge, zeigt anhand von Originalen, Modellen und Dioramen in der Dauerausstellung des Historischen Museums Bremerhavens, warum Bremerhaven gegründet wurde und wie aus einem Außenhafen für die Handelsstadt Bremen der bedeutendste Auswandererhafen Europas wurde. Eine verbesserte Infrastruktur und Logistik ermöglichte es, dass in der Seestadt Ende des 19. Jahrhunderts mehr als 200.000 Auswanderer pro Jahr abgefertigt werden konnten.

Am Ufer der Geeste erläutert Joachim Kussin einige Original-Schauplätze bis hin zur ehemaligen Zufahrt zum Alten Hafen, der die Keimzelle Bremerhavens darstellt. Zum Abschluss erfolgt ein Blick von der 65 Meter hohen Aussichtsplattform des Radarturms, von wo aus der Wandel der Stadt mit ihren verschiedenen Häfen gut erkennbar ist.

Die Teilnahme an der ExtraTourSpezial kostet 5 Euro Eintritt (ermäßigt 3,80 Euro) zuzüglich 2 Euro Führungsentgelt. Für die Besichtigung des Radarturms fällt zusätzlich eine Gebühr von 1 Euro an. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.

Für die Medien:
Das Diorama in der Dauerausstellung des Historischen Museums Bremerhaven zeigt die Einschiffung von Auswanderern im Alten Hafen Mitte des 19. Jahrhunderts.
Foto: Historisches Museum Bremerhaven

Stand: 01.06.2017

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