Eine Stadt am Wasser

Internationaler Museumstag am 13. Mai 2018 im Historischen Museum Bremerhaven

Am 13. Mai 2018 begehen Museen weltweit den „Internationalen Museumstag“. Auch das Historische Museum Bremerhaven bietet aus diesem Anlass eine besondere kostenlose Führung an. Um 15.00 Uhr startet die ExtraTour unter dem Motto „Eine Stadt am Wasser – Zur Entstehung und Entwicklung Bremerhavens“.

Martina Otto begibt sich mit den Teilnehmer/-innen auf einen Rundgang, bei dem die Lage Bremerhavens an Weser und Geeste und deren Folgen für die Stadtentwicklung im Mittelpunkt stehen. Ausgangspunkt ist die Gründung eines Hafens an der Wesermündung für Bremen im Jahr 1827, die durch eine Inszenierung mit dem Bremer Bürgermeister Johann Smidt (1773-1857) und dem Hafenbaumeister Jacobus Johannes van Ronzelen (1800-1865) im Museum lebendig wird. Die Eröffnung erfolgte 1830 mit der Ankunft des Dreimastvollschiffs „DRAPER“. Den Aufstieg Bremerhavens zum größten Auswandererhafen Europas erläutert Martina Otto anhand von detailreichen Dioramen und Modellen.

Weitere wichtige Wirtschaftszweige bildeten die Hochseefischerei und Fischwirtschaft. Zeitweise war der Fischereihafen der größte Fischereihafen des europäischen Kontinents. Die Entwicklung der Arbeit in den Häfen erleben die Teilnehmer/innen beispielhaft am Bananenumschlag. Die Arbeit im Schiffbau wird anhand einer rekonstruierten Werft mit Schiffbauplatz, Schmiede, Büros und Werftarbeiterwohnhaus besonders anschaulich.

Der Eintritt in das Historische Museum Bremerhaven ist frei. Die Teilnahme an der ExtraTour ist kostenlos. Treffpunkt ist das Foyer.

Für die Medien:
Das Foto zeigt das Modell der „DRAPER“. Das Dreimastvollschiff unter Kapitän Hillert lief am 12. September 1830 als erstes Schiff in den neuen „Bremer Haven“ ein.
Foto: Historisches Museum Bremerhaven

Stand: 03.05.2018

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