Maritime Landschaftsbilder von Paul Ernst Wilke

ExtraTour im Historischen Museum Bremerhaven am 25. März

Am Sonntag, den 25. März um 15 Uhr startet im Historischen Museum Bremerhaven die nächste ExtraTour durch die aktuelle Galerieausstellung „Paul Ernst Wilke – Landschaftsbilder aus fünf Jahrzehnten“. Jutta Bastian-Werner nimmt die Teilnehmer/-innen mit auf eine künstlerische Zeitreise entlang der Küste mit dem Bremerhavener Landschaftsmaler Paul Ernst Wilke.

Paul Ernst Wilke wurde 1894 in Bremerhaven geboren. Nach dem Kunststudium in Bielefeld, Düsseldorf, Bremen und Berlin kehrte er 1921 in seine Heimatstadt zurück und schuf beeindruckende Werke mit dem Alten Hafen oder den Werften als Motiv. Nach der Trennung von seiner ersten Frau Liese-Lotte Bunnenberg, die als Sängerin Lale Andersen Karriere machte, stürzte sich Wilke in die Arbeit und dokumentierte 1929 mit mehreren Gemälden den Bau der Nordschleuse in Bremerhaven. Die riesige Hafenbaustelle für die damals größte Schleuse der Welt faszinierte den Maler.

Paul Ernst Wilke war ein rastloser Maler, der mehrfach den Wohnort wechselte und auf der Suche nach neuen Motiven immer wieder Malreisen entlang der norddeutschen Küste, aber auch ins Ausland nach Island, Schweden oder Dänemark unternahm. Als Impressionist malte er vor Ort unter freiem Himmel. Von 1948 bis zu seinem Tod 1971 unterhielt Wilke ein Atelier am Alten Vorhafen in Bremerhaven.

Die Teilnahme an der ExtraTour kostet 3 Euro pro Person. Treffpunkt ist das Foyer.

Für die Medien:
Das Foto zeigt das Gemälde „Bau der Nordschleuse Bremerhaven“ von Paul Ernst Wilke aus dem Jahr 1929.

Stand: 15.03.2018

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