Rückblick auf die 1970er Jahre

ExtraTour durch die Sonderausstellung am 23. September 2018 im Historischen Museum Bremerhaven

Das Historische Museum Bremerhaven lädt am Sonntag, den 23. September 2018 um 15.00 Uhr zu einem Rundgang durch die Sonderausstellung „Die 1970er Jahre – Eine Stadt im Umbruch“ ein. Hedi Sonnenberg erläutert den Besucher/-innen Fotografien und dreidimensionale Exponate, die anschaulich zeigen, dass Bremerhaven in den 1970er Jahren einen tiefgreifenden Wandel erlebte.

Im ersten Raum erinnern „Schlaglichter“ an die zentralen Ereignisse wie Neubauprojekte, Autobahnausbau, Ölpreiskrise sowie die Veränderungen in den Arbeitswelten Hochseefischerei, Schiffbau und Hafenumschlag. In den weiteren Ausstellungsräumen werden diese Themen vertieft. Die Besucher/-innen erfahren, welche Investitionen in die städtische Infrastruktur getätigt wurden und zu welchen Schwierigkeiten die internationale Ölpreiskrise für den Wirtschaftsstandort Bremerhaven führte.

Die 1970er Jahre sind auch eine Zeit der Rationalisierung und Automatisierung. Deutlich wird dies an der Zunahme des Containerumschlags. 1971 wurde das „Containerkreuz Bremerhaven“, eine 700 Meter lange Stromkaje, als größter Containerhafen der Bundesrepublik in Betrieb genommen. Nach wenigen Jahren waren die Kapazitätsgrenzen erreicht und der Container Terminal wurde nach Süden erweitert. Neben der Arbeitswelt wirft die Ausstellung auch noch einen Blick auf Freizeitaktivitäten, Veranstaltungen und Jugendkultur.

Die Teilnahme an der ExtraTour kostet 3 Euro. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.

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